SPD-Amrum - online -

Was wir wollen und warum:

Sozialdemokratische Partei Deutschlands

Ortsverein Amrum

 Wir wissen, was wir wollen, wie und warum

 Die SPD-Amrum hat sich kein Wahlprogramm, sondern Handlungsfelder vorgenommen, um die wir uns in besonderer Weise kümmern werden. Damit wollen wir nah bei den hier lebenden Menschen sein, ihren Anliegen und ihren Problemen. Für eine Mehrheit streben wir eine deutlich stärkere Präsenz an und werben um die Unterstützung in den bestehenden Gemeindevertretungen.

 1.Eine Insel – eine Gemeinde Amrum.

Nichts ist stärker als eine Idee, deren Zeit gekommen ist

Viele unserer Bürgerinnen und Bürger sind da schon weiter als die Politik. Für sie steht fest: Kleinstaaterei und Kirchturmpolitik taugen nicht für die Zukunft. Deren Herausforderungen der Daseinsvorsorge und die Erhaltung unserer Lebensqualität bewältigen wir nur miteinander. Höchste Zeit also zum gemeinsamen  Kostensparen, zur Bündelung aller Finanzmittel und Kräfte für  gemeinschaftliches Handeln unter dem Dach einer Gemeinde Amrum. Das wird nicht einfach. Damit sich Vertrauen bildet, müssen zuvor mögliche Auswirkungen, Chancen und Risiken einer Zusammenführung der drei Gemeinden sorgfältig geprüft und bewertet werden.

Deshalb will die SPD-Amrum als ersten Schritt erreichen, dass mit einem möglichst Parteien und Gemeinden übergreifenden Antrag das Amt Föhr-Amrum um eine fachkundige, ergebnisoffene Untersuchung gebeten wird, mit eingehender Beratung und Durchführung einer Bürgerversammlung. Die SPD-Amrum erwartet dafür die Unterstützung der Kreis- und Landespolitik. Die endgültige Entscheidung liegt letztlich bei den Bürgerinnen und Bürgern unserer Insel.

Die Gemeindevertretung Wittdün hat bereits auf Betreiben der SPD-Amrum einen entsprechenden Beschluss gefasst. Die Bemühungen gehen unvermindert weiter, das Thema Eine Gemeinde Amrum auf die Tagesordnung der beiden anderen Gemeinden zu bringen, auch wenn sie dies zur Zeit noch strikt ablehnen.

 2.Bezahlbarer Wohnraum für Amrumer

Für die Menschen, die hier leben

Immer mehr Eigentümer verkaufen Haus und Grund für teures Geld. Käufer und Investoren schaffen Zweitwohnungen für reiche Leute und die Amrumer mit bescheidenem Einkommen finden keinen Platz für sich und ihre Familien.

Deshalb will die SPD-Amrum, dass die Kommunen und andere Besitzer baureife Grundstücke für den sozialen Wohnungsbau bereitstellen, zu Konditionen und mit gesicherten Vereinbarungen, dass darauf dauerhaft bezahlbarer Miet-Wohnraum entsteht. Wir wollen, dass alle schon anderswo erprobten Modelle mit dieser Zielsetzung geprüft werden, ob sie für eine Übertragung auf Amrumer Verhältnisse geeignet sind.

 

Ein Beispiel dafür bietet sich in Wittdün, wo die Gemeinde den Komplex der früheren Kurverwaltung mit dem Bauhof und der Nordseehalle verkaufen will, um Mittel für den Neubau eines größeren Service-  und Veranstaltungs-Gebäudes an der Strandpromenade zu erhalten.

 

3.Energiewende auch auf Amrum

   Für eine heile Umwelt

Mit intelligenter Anwendung moderner Technik können wir auch auf Amrum Möglichkeiten     umweltfreundlicher Energiegewinnung nutzen.

Es ist gut und richtig, dass sich viele Amrumer Bürgerinnen und Bürger an den regionalen Protestaktionen gegen ein CO2 Endlager beteiligt haben. Nun ist es an der Zeit offensive Wege einzuschlagen, Energie einzusparen und die benötigte Energie möglichst klimaschonend zu erzeugen.

Deshalb will die SPD-Amrum, dass mit einer umfassenden Untersuchung alle vorhandenen Kenntnisse darauf geprüft werden, welche sich für die Anwendung auf Amrum eignen. Das gilt auch für den Amrumer Wald als Holzlieferant für kommunale und private Heizanlagen.

Anstatt das reichlich vorhandene Holz teuer aufs Festland zu bringen, könnte eine sinnvolle Verwendung auf der Insel einen Beitrag zur  Energiewende leisten, ohne die Schönheit unserer schützenswerten Naturlandschaft zu beeinträchtigen.

 4.Eine Insel – eine AmrumTouristik

   Nur gemeinsam sind wir stark

Bis zur Bildung einer Gemeinde Amrum wollen wir erreichen,  dass die Dörfergemeinschaft den Inseltourismus nicht länger in vier geteilten AmrumTouristiken verwaltet, sondern auch in die gemeinsame wirtschaftliche Verantwortung nimmt.

Deshalb will die SPD-Amrum, dass die touristischen Teile der gemeindlichen Infrastruktur, also Badeland, Bauhöfe und anderes mehr der AmrumTouristik als Anstalt öffentlichen Rechts zum Betrieb und zur Bewirtschaftung übertragen werden, der dann mit den Aufgaben auch alle Erlöse aus Tourismusabgaben zufallen.

Das vereint Marketing, Veranstaltungen, Verwaltung und alle Betriebsteile unter fachkundiger Leitung und sorgt für fairen Ausgleich der unterschiedlichen finanziellen Belastungen. Dazu werden erhebliche Verwaltungskosten eingespart. Mit klarem Konzept, professionellem Management und erfolgsorientiertem Handeln mehr erreichen.

 Mit der SPD packen wir’s an!

 denn: „Wer nichts verändert, wird auch das verlieren, was er bewahren möchte“

Alt-Bundespräsident Gustav Heinemann

 

 
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